Der Automobilhersteller Jaguar geht mit der Zeit, vergisst aber seine ursprünglichste Aufgabe nicht: schöne Autos bauen. Entstanden ist das Konzeptcar C-X75, von dem wir uns wünschen, ihn bald im wahren Leben empfangen zu dürfen (auch wenn wohl die wenigsten dafür das nötige Kleingeld aufbringen würden).
Das Exterieur ist beeinflusst von einem möglichst aerodynamischen Design, so dass die angestrebte Spitzengeschwindigkeit von 300 km mühelos erreicht werden soll. Das spiegelt sich vor allem in den Einsparungen an Höhe und Länge wieder.
Modernste Technik sorgt für Ökonomie und Komfort. Der Aufbau besteht aus zu 50% recyceltem Aluminium. Die Türen bewegen sich nach außen und oben und werden aktiviert durch die Jaguar Sense-Touch-Technologie. Die speziell angefertigten Pirelli-Reifen sind mit einem Verschleißindikator ausgestattet, den man aus der Formel 1 kennt.
Vier elektronische Fahrmotoren mit insgesamt 792 PS sorgen für enormes Feuer unter der Haube. Zwei Gas-Mikroturbinen, die durch das Heckfenster zu bestaunen sind und damit auch optisch in den Vordergrund gerückt werden, fungieren als Reichweitenverlängerer und bringen zusammen 190 PS mit ein. Die Reichweite mit dem Elektromotor beträgt 110 km, die verlängerte Reichweite 900 km.
Das Innere mutet äußerst futuristisch an. Nähert sich der Fahrer dem Auto, wird der gesamte Innenraum durch einen hellen Ring in phosphorblau beleuchtet. Während der Fahrt wird das Licht automatisch gedimmt, um die Aufmerksamkeit des Fahrers wieder auf die Straße zu lenken. Die Armaturen und Bedienelemente sind mit einem Materialmix aus feinstem Leder, poliertem Leder und – aufgepasst – Neopren verkleidet.
Alles in allem: schnell, extravagant, luxuriös, ökonomisch und extrem futuristisch – leider in jeglicher Hinsicht. Ob das Modell tatsächlich einmal serienmäßig über die Straße fliegen wird, steht in den Sternen.
(zum weiter träumen: http://www.jaguar.com/de/de/#/)
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