Es gibt kaum ein Auto, bei dem die Meinungen so weit auseinandergehen, wie beim Lada Niva. Als die ersten der geländegängigen Russen in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts auf den deutschen Markt kamen, zogen viele die Augenbrauen hoch, sah er doch aus, wie der alte Fiat Panda, der zu viel gegessen hatte und zu schnell gewachsen war. Leistung traute ihm keiner zu, doch wer ihn im Gelände fuhr, stellte schnell fest, dass der Niva richtig Laune macht. Mit seinem gigantischen Abzug von fünfundvierzig Sekunden von Null auf Hundert hatte er zwar bei einem Abzugsrennen unter Jeeps keine Chance, doch sobald es um Steigfähigkeit und Robustheit ging, bestanden die wenigsten der sich damals auf dem Markt befindlichen Geländewagen den Konkurrenzkampf.
Was den Komfort betrifft, zählte der Niva zu den Fahrzeugen für Minimalisten. Richtig gut waren die Sitze, die sich durchaus auch für lange Strecken ohne die Gefahr eines Rückenschadens eigneten. Der Motor, der laut Aussage einiger Nivafahrer auch Pflanzenöl und Wodka vertrug, verkündete seine Existenz bereits lautstark beim Start, während der Fahrt gesellten sich noch Getriebegeräusche und Fahrtwind hinzu. Was beim Lada immer funktionierte war die Heizung, egal ob Sommer oder Winter, sie blies stets warme Luft in den Innenraum.
(Quelle: Wikipedia)
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