Der urige, kultige Lada Niva von 1976 ist erwachsen geworden. 1995 bekam der kleine Russe ein Facelifting mit einer niedrigeren Ladekante, neuen Rückleuchten im geänderten Heck sowie ein neues Lenkrad, Tacho und Armaturenbrett. Ab 1995 war er auch mit G-Kat erhältlich, 2010 wurde er nach über dreißig Jahren umfassend modernisiert. Heute entspricht das Armaturenbrett dem Zeitgeist, es gibt inzwischen Klimaanlage, Standheizung, elektrisches Schiebedach und Radio mit Scheibenantenne sowie modere Technik. Der wassergekühlte Vierzylinderreihenmotor mit seinen acht Ventilen und der Multipoint-Einspritzanlage hat die Euronorm 5 Einstufung. Die CO2-Emission mit 225g/km und die Effizienzklasse G sind zwar nicht berauschend, jedoch für einen Jeep durchaus noch akzeptabel. Der neue Nive genehmigt sich „nur noch“ kombiniert neuneinhalb Liter Super bleifrei auf einhundert Kilometer. Auf der Landstraße liegt der Verbrauch bei acht Litern und in der Stadt bei 12,2 Litern. Allerdings wurde das Tankvolumen nicht vergrößert, das Fassungsvermögen von zweiundvierzig Litern sorgt noch immer für regelmäßige Tankpausen auf langen Strecken. Das neue Motormanagement brachte dem Kultauto keine Steigerung der Höchstgeschwindigkeit, sie liegt weiter bei einhundertsiebenunddreißig Stundenkilometern. Allerdings ist der Niva im Gegensatz zu den SUVs (Sport Utility Vehicle) nicht auf lange Strecken und Geschwindigkeit ausgelegt, sondern wird noch immer für Touren durch unwegsames Terrain gebaut.
(Quelle: Lada.de)
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