Wer sich für das kleinste Auto der Welt interessiert wird mit Erstaunen feststellen, dass es sich dabei um ein einziges Molekül handelt. Dieses Auto, sofern man es als solches überhaupt bezeichnen kann, ist einen milliardstel Meter groß und verfügt über einen elektrischen Antrieb, noch nicht einmal ein Marienkäfer würde darin Platz finden. Dieses „Fahrzeug“ bewegt sich als Erstes seiner Art über eine Oberfläche und verfügt über einen Vierradantrieb.
Um dieses doch etwas eigentümliche, mit der Lupe zu bewegende Auto ins Laufen zu bringen, montierten die Wissenschaftler an einen zentralen Träger vier molekulare Motoren, die zugleich die Antriebsräder darstellen. Mithilfe eines Rastertunnelmikroskops erhält das „Fahrzeug“ Strom, mit der rasenden Geschwindigkeit von ungefähr 0,7 Nanometern ruckelt das Molekül geradezu ideal geradeaus.
Auch wenn es auf den ersten Blick wie ein Spielzeug für die Wissenschaftler aussieht, hat die Entwicklung des Nano-Autos durchaus einen tieferen Sinn. Im Vordergrund stehen Versuche für Nanomaschinen, die in Zukunft die Arbeit von großen, schweren Motoren energiesparend und umweltfreundlich verrichten und somit einen wertvollen Betrag zum Umweltschutz liefern sollen. Setzt sich diese Entwicklung durch, könnte es durchaus sein, dass unsere Autos in naher oder auch ferner Zukunft mit deutlich effizienteren Motoren ausgestattet sind, ohne dass der Fahrspaß darunter leidet.
(Quelle: http://heise-online.mobi/newsticker/meldung/Das-kleinste-Auto-der-Welt-kommt-in-Fahrt-1376062.html)
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