In Detroit stellt der koreanische Autokonzern Kia seine Vision von einer neuen Van-Klasse vor. Statt Familienkutsche soll der Van KV7 jetzt vor allem als „sozialer Knotenpunkt für Freundeskreise und abenteuerlustige Menschen“ dienen. Die Studie KV7 sei das Resultat einer vermehrt designorientierten Unternehmensidee. Das Äußere orientiert sich bewusst am Box-System des Modells Kia Soul. Von anderen Vans unterscheidet sich das Konzeptcar durch das Design von A-Säulen und der vertikalen Frontscheibe. Durch das Fehlen der B-Säule und dem Einsatz von Flügeltüren wird mehr Platz im Innenraum geschaffen.

Das Highlight stellt jedoch der Fond des Vans dar. Hier herrscht Lounge-Atmosphäre. Statt Rücksitzen, ist der KV7 mit vier maßgefertigten Drehsitzen – inklusive Fahrersitz – ausgestattet. Ungewöhnliche Materialien wie Teakholz, Wolle und Filz wurden für das Interieur verarbeitet. In der Mitte befindet sich ein schwebend montierter Tisch, dessen Oberfläche ein Touchscreen ist. Über WLAN können die Passagiere mit Notebooks und Smartphones ins Internet.

Auch dem Fahrer wird eine Besonderheit geboten: Sobald er die Starttaste betätigt, bewegt sich die Armaturentafel 25 cm auf ihn zu. Das Infotainmentsystem wird über eine Trackball-Maus unter dem Display bedient.

Die Abmessungen des Wagens entsprechen dem eines Vans mit 4,87 m Länge, 2,03 m Breite und einem Radstand von 3,10m. Auch die Motorleistung unterscheidet vom typischen Van. Die Kia-Studie wird von einem 285 PS starken „Theta II“-Motor, mit Direkteinspritzung, Turboaufladung und Sechsstufen-Automatikgetriebe, angetrieben.

(Quelle: Pressemitteilung KIA)

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